Nicoles Journal

Nic Kleemann Nic Kleemann

Journaling Im Coaching

Journaling neu gedacht: Mehr als nur Tagebuchschreiben – Wissenschaftlich fundierte Methoden für deine persönliche und berufliche Entwicklung

Journaling ist weit mehr als nur Tagebuchschreiben. In unserem Coaching binden wir eine Vielzahl wissenschaftlich erprobter Techniken und Methoden ein, die deine persönliche und berufliche Entwicklung effektiv fördern.


Mehr als nur Notizen: Die wertvolle Rolle eines Journals auf deiner Coaching-Reise

Ein Journal ist während des Coachings unverzichtbar 

Ich beobachte immer wieder, dass Klientinnen, die schriftlich reflektieren, Hindernisse schneller überwinden und Erkenntnisse leichter in ihren Alltag integrieren. Ein Journal wird schnell zu einer wertvollen Wanderkarte und Packliste, die dir auf jedem Lebensweg – weit über das Coaching hinaus – von Nutzen sind.

Hier sind die wesentlichen Vorteile eines Journals während des Coachings: 

  1. Reflexion: Es bietet dir einen Raum, um über deine Gedanken und Gefühle nachzudenken, was dir hilft, neue Einsichten zu gewinnen und dich besser selbst zu verstehen.

  2. Integration neuer Ideen und Verhaltensmuster: Durch regelmäßiges Festhalten deiner Fortschritte kannst du neue Konzepte und Verhaltensweisen schneller und effektiver in deinen Alltag einbauen.

  3. Klarheit in Wünschen und Zielen: Dein Journal unterstützt dich dabei, deine Wünsche, Ziele und Erwartungen klar zu formulieren und zu verfeinern.

  4. Grenzen setzen: Es hilft dir, die Grenzen zu erkennen, die du setzen möchtest, und Wege zu finden, diese klar zu kommunizieren.

Dein Journal beschleunigt und vereinfacht deinen Coaching-Prozess und bringt dir gleich doppelt Vorteile: Du sparst Zeit und Geld.

Und nach Abschluss des Coachings bleibt dein Journal eine unschätzbare Informationsquelle:

  • Rückblick auf deinen Weg: Du kannst auf deine bisherigen Erfahrungen zurückblicken und daraus lernen.

  • Erinnerung an hilfreiche Strategien: Du siehst nach, was dir in bestimmten Situationen geholfen hat und kannst diese Strategien erneut anwenden.

  • Werkzeugkasten: Du findest nützliche Werkzeuge zur selbständigen Problemlösung.

  • Übungen wiederholen: Du kannst wichtige Übungen erneut durchführen, um deine Entwicklung weiter zu fördern.

  • Stärken nachvollziehen: Dein Journal ermöglicht es dir, deine Fortschritte und Stärken nachzuvollziehen.

Nutze dein Journal als treuen Begleiter während deiner Coaching-Zeit und darüber hinaus!

In Bremen? Komm zu einem meiner Schreibworkshops: Tolle Frauen - Starke Worte

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Nic Kleemann Nic Kleemann

Nein sagen + loslassen

Nicht alles, was wir mit Ja beantworten, entspricht unseren Interessen. Wenn wir neue Wege gehen möchten, müssen wir lernen, Grenzen zu setzen und klare Erwartungen zu kommunizieren. Das ist nicht immer leicht, aber auch nicht unmöglich. Hier sind ein paar Ideen, wie Du zukünftig loslassen kannst, um deine Wünsche zu verwirklichen.

Jedes neue Jahr bietet die Möglichkeit, einen Neuanfang zu wagen. Manche von uns starten mit dem Wunsch, die Karriere zu wechseln oder an einem anderen Ort ein neues Kapitel aufzuschlagen. Andere möchten ihre Kommunikationsfähigkeiten verbessern, Beziehungen intensivieren oder sich verstärkt um das eigene Wohlbefinden kümmern. Wenn du ähnlich wie ich bist, dann sind deine Träume für das kommende Jahr – ich bevorzuge das Wort „Träume“ statt „Vorsätze“ – von Energie und Begeisterung getragen. Oft bin ich so in meine Visionen vertieft, dass ich vergesse, innezuhalten und auf die prägenden Erfahrungen, Erfolge und gemeisterten Herausforderungen des letzten Jahres zurückzublicken. 

Egal, was du dir für das neue Jahr vorgenommen hast – um Raum für Neues zu schaffen, ist es notwendig, Altes loszulassen.

Es ist Zeit neu zu verhandeln

Um wirklich loszulassen, müssen wir oft „Nein“ sagen – ein Wort, das für viele Frauen herausfordernd ist. Die Sorge, wie Kolleginnen, Familienmitglieder oder Freundinnen reagieren könnten, wenn wir unser Leben neu gestalten, hält uns oft zurück. Wir fürchten, als egoistisch zu gelten oder unsere Verantwortung zu vernachlässigen, wenn wir uns um unsere eigenen Wünsche kümmern und klare Grenzen setzen.

Was machen wir stattdessen? Wir laden uns immer mehr Projekte auf, obwohl wir wissen, dass wir sie nicht alle bewältigen können. Wir verzichten auf Pausen, um durchzuatmen oder nach Unterstützung zu fragen, weil wir denken: „Ich habe zugesagt, jetzt gibt es kein Zurück!“ Das Ergebnis? Wir verlieren an Glaubwürdigkeit bei den wichtigen Personen in unserem Umfeld und fühlen uns ausgebrannt, erschöpft und frustriert.

Doch egal, ob du im Beruf oder privat überfordert bist – du kannst und solltest deine Verpflichtungen neu verhandeln. Hier sind ein paar praktische Schritte, um die Ängste zu bewältigen, die beim Nein-Sagen aufkommen können.

  • Innehalten + Atmen: Bevor Du eine Veränderung angehst, halte inne und schaffe dir mentalen Raum für Reflexion. Fokussiere dich auf deinen Atem – tiefe Atemzüge beruhigen dein Nervensystem und helfen dir, die Situation klarer zu betrachten, um anschließend bewusst handeln zu können.

  • Selbstbewusstsein aufbauen: Der erste Schritt, um dein Verhalten zu ändern, ist zu verstehen, warum es dir schwerfällt, Nein zu sagen. Denke an eine Situation, in der du Ja gesagt hast, obwohl du lieber Nein gesagt hättest – aktiv oder passiv. Überlege neutral, ohne dein Verhalten zu bewerten oder zu verurteilen: Welche Glaubenssätze oder Emotionen haben deine Entscheidung beeinflusst und dich zurückgehalten? Wie war das Ergebnis? Gab es eine Möglichkeit, die Situation neu zu verhandeln? Wenn ja, was hat dich daran gehindert, es zu tun?

  • Ziele klären: Wenn du weißt, wozu du Ja sagen möchtest, fällt es dir viel leichter, Nein zu sagen. (In meinem nächsten Blogbeitrag werde ich diesen Schritt genauer beleuchten.) Überlege dir, was du erreichen möchtest und wie du dich fühlen willst, wenn du deine Ziele verwirklicht hast. So kannst du bestehende Beziehungen oder Situationen einfacher neu verhandeln.

  • Führe ein Gespräch: Es mag offensichtlich erscheinen, doch viele von uns scheuen sich davor, ehrlich über das zu sprechen, was nicht funktioniert. Die Angst vor Ablehnung, das Verletzen anderer oder als arrogant wahrgenommen zu werden, hält uns oft zurück. Bereite dich vor dem Gespräch gut vor: Nimm dir 30 Minuten, um dich zu sammeln und dir bewusst zu machen, warum dieses Gespräch wichtig ist.

  • Erkenne, wann es Zeit ist, loszulassen: Wenn du dir die Zeit nimmst, und Raum schaffst, deine Ziele zu klären und dich zu zentrieren, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass dein Gegenüber dein „Nein“ anerkennt und respektiert. 
    Falls deine Grenzen und Erwartungen auch nach dem Gespräch ignoriert werden und du etwas tun sollst, das deinen Grundbedürfnissen widerspricht, steht dir eine wichtige (grundlegende) Entscheidung bevor. 

STELLE DIR FOLGENDE FRAGEN:

  • Opfere ich ein grundlegendes Bedürfnis (nach Sicherheit/Stabilität oder Individualität/Selbstverwirklichung) zugunsten dieser Beziehung?

  • Was erlebe ich nicht (verliere ich), wenn ich in dieser Situation bleibe?

  • Was bin ich bereit, für diese Person/Job/Gelegenheit zu opfern?

  • Wenn ich wirklich ehrlich zu mir bin, ist das tatsächlich das, was ich will?

Diese Fragen sind herausfordernd und erfordern tiefgehende Selbstreflexion. Manche von uns sagen über Jahre hinweg Ja, bevor der Instinkt zur Selbstfürsorge einsetzt und wir erkennen, dass wir vollständig loslassen müssen. Zu diesem Zeitpunkt sind wir oft bereits körperlich, emotional und geistig erschöpft. Der Schlüssel liegt darin, frühzeitig zu lernen, wie man den Kurs ändert, bevor es zu spät ist.

In meinem nächsten Beitrag werde ich darauf eingehen, wie du alle Bereiche deines Lebens, die nach einem großen Ja verlangen, nähren und erweitern kannst.

Bis dahin: Wenn du einen Plan für dein Leben gestalten möchtest, aber nicht weißt, wie du Nein sagen und loslassen kannst, melde dich bei mir für ein Gespräch.

Übersetzt und bearbeitet. Englische Erstveröffentlichung: 7. Januar 2020: The Wisdom of Saying No: Setting Boundaries + Expectations

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